Ölnebel­absaugung für Industriehallen mit dem KlimaTower

Bei der CNC-Bearbeitung sowie beim Drehen, Fräsen, Bohren oder Schleifen können Öl- und Emulsionsnebel sowie Ölrauch in die Hallenluft gelangen und sich auf Maschinen, Leuchten und Oberflächen absetzen. Der KlimaTower ist eine leistungsstarke hallenweite Industrie-Absauganlage und mehr als ein klassischer Filterturm: Er saugt belastete Hallenluft großflächig an, filtert die enthaltenen Aerosole und führt die gereinigte Luft wieder in die Halle zurück. Die patentierte, kabellose FRI-LAN-Steuerung passt die Anlagenleistung automatisch an Luftqualität, Verschmutzungsgrad und Temperatur an. Filtertechnik, Luftleistung und Anlagenkonfiguration werden individuell auf Halle, Maschinen, Bearbeitungsverfahren und Kühlschmierstoffe abgestimmt.

Anwendungsbereiche

Ölnebel, Emulsionsnebel und Ölrauch in der Produktion

Ölnebel entsteht, wenn Kühlschmierstoffe bei der Bearbeitung fein zerstäubt werden. Bei wassermischbaren Kühlschmierstoffen spricht man von Emulsionsnebel; bei hohen Temperaturen kann zusätzlich Ölrauch entstehen. Welche Filtertechnik nötig ist, hängt deshalb vom eingesetzten Kühlschmierstoff und vom Prozess ab. Typische Einsatzbereiche sind:

CNC-Dreh- und Fräsmaschinen

Bearbeitungs­zentren und Werkzeug­maschinen
Schleif- und Zerspanungs­prozesse
Metallbearbeitung und Maschinenbau
Automobil- und Zulieferindustrie
Produktionshallen mit emissions­intensiven Maschinen
Eine passend ausgelegte Öl- und Emulsionsnebelabsaugung reduziert Aerosole in der Hallenluft, schützt Mitarbeiter und technische Anlagen und verringert Ablagerungen auf Maschinen, Leuchten und Hallenflächen. Dadurch können Reinigungs- und Instandhaltungsaufwand sinken, die Betriebssicherheit verbessert und die Lebensdauer empfindlicher Technik verlängert werden.
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Vorteile

Hallenweite Ölnebel­absaugung mit dem KlimaTower

Der KlimaTower saugt belastete Hallenluft großflächig an, filtert Öl- und Emulsionsnebel sowie Ölrauch und führt die gereinigte Luft kontrolliert in die Halle zurück. Die Baureihe bietet je nach Ausführung Luftleistungen von etwa 5.000 bis 35.000 m³/h je Gerät. Durch den modularen Einsatz mehrerer KlimaTower lässt sich die Gesamtleistung flexibel an unterschiedliche Hallengrößen, Maschinenbelegungen und Belastungen anpassen.

Vorteile auf einen Blick:

Filterausführungen speziell für Öl- und Emulsionsnebel sowie Ölrauch
Luftleistungen von etwa 5.000 bis 35.000 m³/h je Gerät
hallenweite Absaugung ohne umfangreiches Kanalnetz
patentierte, kabellose FRI-LAN-Steuerung
automatische Regelung nach Verschmutzungsgrad, Luftqualität und Temperatur
TBD-Modul mit Torüberwachung, Morgenlüftung sowie Sommer- und Nachtbetrieb
automatische Druckkompensation für einen bedarfsgerechten Anlagenbetrieb
Energieeinsparungen von bis zu 70 %, abhängig von Ausgangssituation und Anlagenkonfiguration
kontinuierliche Überwachung von Betriebs- und Filterzustand
planbare Filterwechsel, Wartung und Fernservice
Energiemanager mit Datenaufzeichnung, Trenddarstellung und Wartungsplanung
optionales Heiz-/Kühlregister zur Verbindung mit dem HeatCooler
projektspezifische Auslegung und modular erweiterbare Anlagenleistung

Messstellen erfassen Verschmutzungsgrad, Luftqualität und Temperatur an ausgewählten Positionen innerhalb der Halle. Die patentierte, kabellose FRI-LAN-Steuerung überträgt und verarbeitet diese Messwerte und passt die Anlagenleistung automatisch an die aktuelle Belastung an. Das TBD-Modul berücksichtigt zusätzlich Toröffnungen, Betriebszeiten sowie Sommer- und Nachtbetrieb. In Verbindung mit der automatischen Druckkompensation sind – abhängig von der Ausgangssituation und Anlagenkonfiguration – Energieeinsparungen von bis zu 70 % möglich.

Die Unterschiede

Welche Ölnebel­absaugung passt zu Ihrem Betrieb?

Ölnebelabsaugungen unterscheiden sich vor allem darin, wo und wie sie belastete Luft erfassen. Maschinenabsaugungen und Ölnebelabscheider arbeiten unmittelbar an einzelnen Bearbeitungsmaschinen. Zentrale Anlagen verbinden mehrere feste Erfassungsstellen über Rohrleitungen. Der KlimaTower saugt und filtert Öl- und Emulsionsnebel dagegen großflächig innerhalb der Halle. Welche Lösung oder Kombination optimal ist, hängt von den Maschinen, Bearbeitungsprozessen, Kühlschmierstoffen, der Emissionsverteilung und der bereits vorhandenen Absaugtechnik ab.
Maschinenabsaugung / Ölnebelabscheider Zentrale Absauganlage Hallenabsaugung / Filterturm (KlimaTower)
Wirkprinzip Erfasst direkt an der Maschine Führt Luft mehrerer Maschinen zentral ab Saugt belastete Hallenluft großflächig an, filtert Öl- und Emissionsnebel und führt die gereinigte Luft zurück
Stärke Wirksam an klar definierten Quellen Versorgt mehrere feste Maschinen zentral Erfasst und filtert auch großflächig verteilte Öl- und Emissionsnebel
Besonderheiten Gezielte Erfassung unmittelbar an einzelnen Maschinen Verbindet mehrere dauerhaft betriebene Maschinen über ein Rohr- oder Kanalnetz Großflächige Erfassung und Filtration verteilter Emissionen ohne umfangreiches Kanalnetz
Typischer Einsatz Einzelne CNC- und Werkzeugmaschinen Mehrere dauerhaft angeschlossene Maschinen Große Arbeitsbereiche und ganze Hallen
Installation Direkt an oder nahe der Maschine Rohr- bzw. Kanalnetz erforderlich Aufstellung in der Halle ohne umfangreiches Kanalnetz
Regelung Maschinen- oder prozessbezogen Zentral / prozessabhängig Sensorbasiert nach gemessener Luftqualität
Der KlimaTower kann als eigenständige hallenweite Ölnebelabsaugung eingesetzt werden. Bei Bedarf lässt er sich mit vorhandenen Maschinen- und Quellenabsaugungen kombinieren. So entsteht ein leistungsfähiges Gesamtkonzept, das sowohl Emissionen an einzelnen Maschinen als auch bereits großflächig in der Halle verteilte Öl- und Emulsionsnebel erfasst.

Besonderheiten

Was unterscheidet den KlimaTower von klassischen Filtertürmen?

Viele klassische Filtertürme konzentrieren sich auf die Absaugung, Umwälzung und Filtration der Hallenluft. Der KlimaTower verbindet diese Funktionen mit einer intelligenten Raumluft-, Anlagen- und Energieregelung.

Die patentierte FRI-LAN-Steuerung verarbeitet Messwerte aus unterschiedlichen Hallenbereichen und regelt den KlimaTower automatisch nach Verschmutzungsgrad, Luftqualität und Temperatur. Das TBD-Modul berücksichtigt Toröffnungen, Betriebszeiten, Morgenlüftung sowie Sommer- und Nachtbetrieb. Die automatische Druckkompensation passt die Leistung an den jeweiligen Filterzustand an und vermeidet unnötigen Energieverbrauch.

Betriebs- und Filterdaten werden kontinuierlich überwacht, sodass notwendige Filterwechsel und Wartungsarbeiten frühzeitig geplant werden können. Der Energiemanager dokumentiert relevante Betriebsdaten, unterstützt die Wartungsplanung und ermöglicht Trendanalysen sowie Fernservice.

Optional wird der KlimaTower über ein Heiz-/Kühlregister mit dem HeatCooler verbunden. Dadurch entsteht ein projektspezifisch ausgelegtes Gesamtsystem für Ölnebelabsaugung, Luftreinigung sowie das Heizen und Kühlen kompletter Industriehallen. IVAT begleitet das Projekt von der Arbeitsplatzanalyse und Auslegung bis zu Messung, Inbetriebnahme und Wartung.

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Diese Angaben werden Benötigt

Planung und Auslegung der Ölnebel­absaugung

Die richtige Dimensionierung richtet sich nicht allein nach der Hallenfläche. Für die Auslegung zählen Hallenvolumen, Maschinen, Bearbeitungsverfahren, Kühlschmierstoffe, Betriebszeiten und vorhandene Absaugungen. Für eine erste technische Einschätzung sind insbesondere hilfreich:
Hallenfläche, Hallenhöhe und Raumvolumen
Anzahl und Art der Maschinen
Dreh-, Fräs-, Bohr-, Schleif- oder andere Bearbeitungsverfahren
Kühlschmierstoff: Öl oder Emulsion
offene oder eingehauste Maschinen
Maschinenlaufzeiten und Schichtbetrieb
vorhandene Ölnebelabscheider oder zentrale Absaugungen
Hallenlüftung, Tore, Fenster und Luftströmungen
Hallenplan, Fotos oder Maschinendaten beschleunigen die technische Einschätzung und helfen bei der Auswahl der passenden Anlagenkonfiguration.
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SICHERHEIT & BETRIEB

Arbeitsschutz, Messung und Wartung

Welche technische Lösung zur Reduzierung von Öl- und Emulsionsnebel erforderlich ist, wird anhand der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung sowie der vorhandenen Kühlschmierstoffe und Bearbeitungsprozesse bewertet. Auf Grundlage der Arbeitsplatzanalyse, der projektspezifischen Auslegung und der Messungen vor und nach der Inbetriebnahme stellt IVAT die Einhaltung sämtlicher relevanter Grenzwerte sicher und dokumentiert die Ergebnisse.

Im laufenden Betrieb überwacht die Steuerung relevante Anlagen-, Luftqualitäts- und Filterdaten. Die automatische Druckkompensation passt die Leistung an den jeweiligen Filterzustand an. Dadurch lassen sich notwendige Filterwechsel, Wartungsarbeiten und Fernservice frühzeitig und planbar durchführen. Für die ausgelegte Lösung bietet IVAT außerdem eine Funktionsgarantie mit vierwöchigem Rückgaberecht gemäß den geltenden AGB.
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Kosten

Was kostet eine Ölnebel­absaugung?

Die Kosten hängen von der benötigten Luftleistung, der Maschinenanzahl, der Emissionsmenge und der Filtertechnik ab. Deshalb wird die Anlage projektspezifisch ausgelegt statt über einen Pauschalpreis kalkuliert.

Den Investitions- und Betriebsaufwand bestimmen vor allem:
benötigte Luftleistung und Modellgröße
Anzahl und Verteilung der Anlagen
Filterausführung für Öl- oder Emulsionsnebel
Aufstellung und Versorgungsanschlüsse
Sensorik und Regelung
Betriebsdauer und Energiebedarf
Filterstandzeiten, Wartung und Service
optionales Heiz- und Kühlmodul
Auf Basis der Projektdaten wird die technisch passende Lösung bestimmt und anschließend ein projektspezifisches Richtangebot erstellt. Je nach Projektkonfiguration ist eine Förderung von bis zu 30 % möglich; die konkrete Förderfähigkeit wird projektbezogen geprüft. Durch die bedarfsgerechte Regelung, automatische Druckkompensation und kontinuierliche Überwachung des Filterzustands ist der KlimaTower auf einen energieeffizienten und planbaren Betrieb ausgelegt.
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Übermitteln Sie uns die wichtigsten Eckdaten zu Hallenmaßen, Maschinen, Bearbeitungsverfahren, und vorhandener Absaugtechnik. Auf dieser Basis ermitteln wir die für Ihre Produktionshalle geeignete Luftleistung, Filterausführung und Anlagenkonfiguration. IVAT begleitet Sie mit mehr als 30 Jahren Erfahrung durch sämtliche Projektphasen – von der Arbeitsplatzanalyse und projektspezifischen Auslegung über Messung und Inbetriebnahme bis hin zu Wartung, Filterservice und Fernservice. Je nach Projekt ist eine Förderung von bis zu 30 % möglich. Zusätzliche Investitionssicherheit bietet die IVAT-Funktionsgarantie mit vierwöchigem Rückgaberecht gemäß den geltenden AGB.
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FAQ

Häufige Fragen zur Ölnebel­absaugung

Was ist der Unterschied zwischen Ölnebel und Emulsionsnebel?

Ölnebel besteht aus fein verteilten Tröpfchen ölbasierter Kühlschmierstoffe. Emulsionsnebel entsteht bei wassermischbaren Kühlschmierstoffen. Bei höheren Prozesstemperaturen kann zusätzlich besonders feiner Ölrauch entstehen, der bei der Auswahl und Auslegung der Filtertechnik berücksichtigt werden muss.

Wie lässt sich der KlimaTower mit vorhandenen Ölnebelabscheidern kombinieren?

Der KlimaTower kann als eigenständige hallenweite Ölnebelabsaugung eingesetzt oder mit vorhandenen Ölnebelabscheidern an einzelnen Maschinen kombiniert werden. Dadurch lassen sich sowohl maschinennah entstehende Emissionen als auch Öl- und Emulsionsnebel erfassen, die sich bereits über größere Hallenbereiche verteilt haben.

Ist der KlimaTower für CNC-Fertigung geeignet?

Ja. Der KlimaTower eignet sich für Produktionshallen mit CNC-Dreh-, Fräs-, Bohr-, Schleif- und anderen Werkzeugmaschinen. Filterausführung und Luftleistung werden anhand der eingesetzten Kühlschmierstoffe, Maschinenanzahl, Betriebszeiten, Prozesstemperaturen und tatsächlichen Belastung projektspezifisch ausgelegt.

Welche Luftleistung wird benötigt?

Die notwendige Luftleistung ergibt sich aus Hallenvolumen, Belastung und Luftwechselrate. Die KlimaTower-Baureihe deckt je nach Ausführung etwa 5.000 bis 35.000 m³/h ab. Für größere Hallen oder höhere Belastungen können mehrere Geräte modular miteinander kombiniert und gemeinsam geregelt werden.

Benötigt die Ölnebelabsaugung Rohrleitungen?

Der KlimaTower arbeitet als hallenweite Industrie-Absauganlage und benötigt kein klassisches Kanalnetz durch die gesamte Produktionshalle. Die weitgehend anschlussfertige Bauweise erleichtert die Aufstellung und ermöglicht eine flexible Anpassung an veränderte Produktionsbedingungen. Aufstellort und Luftführung werden projektspezifisch geplant.

Wie oft müssen die Filter gewechselt werden?

Die erforderlichen Filterwechselintervalle hängen von Art und Menge der Belastung, Betriebsdauer und Filterausführung ab. Der Filterzustand wird kontinuierlich überwacht, sodass notwendige Filterwechsel frühzeitig geplant werden können. Die automatische Druckkompensation passt die Anlagenleistung an den jeweiligen Filterzustand an und unterstützt einen gleichmäßigen sowie energieeffizienten Betrieb.

Kann die Wirksamkeit der Anlage gemessen werden?

Ja. Luftqualitätsmessungen vor und nach der Inbetriebnahme dokumentieren die Veränderung der Belastung unter vergleichbaren Betriebsbedingungen. Auf Grundlage der Arbeitsplatzanalyse, der projektspezifischen Auslegung und der Messergebnisse weist IVAT die Einhaltung sämtlicher relevanter Grenzwerte nach.

Kann der KlimaTower auch heizen und kühlen?

Optional kann der KlimaTower mit einem Heiz-/Kühlregister ausgestattet und mit dem HeatCooler verbunden werden. Dadurch lassen sich Ölnebelabsaugung, Luftreinigung sowie das Heizen und Kühlen kompletter Industriehallen in einem effizienten Gesamtsystem kombinieren. Wird die Anlage mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben, ist eine im Betrieb nahezu CO₂-neutrale Hallenklimatisierung möglich.

Wie reduziert der KlimaTower den Energieverbrauch?

Die FRI-LAN-Steuerung passt die Anlagenleistung automatisch an die aktuell gemessene Luftbelastung an. Das TBD-Modul berücksichtigt Toröffnungen, Betriebszeiten sowie Sommer- und Nachtbetrieb. Gleichzeitig regelt die automatische Druckkompensation die Leistung entsprechend dem Filterzustand. Abhängig von Ausgangssituation und Anlagenkonfiguration sind dadurch Energieeinsparungen von bis zu 70 % möglich.

Worin unterscheidet sich der KlimaTower von klassischen Filtertürmen?

Der KlimaTower verbindet die hallenweite Ölnebelabsaugung mit der patentierten FRI-LAN-Steuerung, dem TBD-Modul, automatischer Druckkompensation, Energiemanagement und Fernservice. Filterzustand, Luftqualität und relevante Betriebsdaten werden kontinuierlich überwacht. In Kombination mit dem HeatCooler entsteht darüber hinaus ein Gesamtsystem für Ölnebelabsaugung, Luftreinigung sowie das Heizen und Kühlen kompletter Industriehallen.

Welche Förderung ist für den KlimaTower möglich?

Je nach Projekt und Anlagenkonfiguration ist eine Förderung von bis zu 30 % möglich. Die konkrete Förderfähigkeit wird anhand der geplanten technischen Lösung und der jeweils geltenden Förderbedingungen geprüft.

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