Hallenheizung für Industrie und Gewerbe:

effizient heizen mit HeatCooler

Industrie- und Gewerbehallen stellen besondere Anforderungen an eine Hallenheizung: große Raumhöhen, hohe Luftvolumen, häufig geöffnete Tore, interne Wärmelasten und unterschiedlich genutzte Arbeitsbereiche. Der HeatCooler ist eine reversible Wärmepumpe, die Produktions-, Lager- und Werkstatthallen im Winter effizient beheizt und im Sommer kühlt.

Mit verschiedensten Leistungsklassen wird das System projektspezifisch auf Heizlast, Kühllast und Betriebsbedingungen ausgelegt. Die Wärme- und Kälteverteilung erfolgt über KlimaTower, KlimaWall oder KlimaBox. In Kombination mit dem KlimaTower oder einer entsprechend ausgeführten KlimaWall kann zusätzlich die Hallenluft gereinigt werden. Bei Betrieb mit Strom aus erneuerbaren Energien ist eine im laufenden Betrieb nahezu CO₂-neutrale Hallenklimatisierung möglich.

Anwendungsbereiche

Was eine Hallenheizung leisten muss

Warme Luft steigt nach oben. In einer zehn Meter hohen Halle sammelt sich die Wärme unter dem Dach, während an den Arbeitsplätzen zu wenig ankommt. Dazu kommen Wärmeverluste an den Toren, unterschiedliche Solltemperaturen zwischen Lager und Montage und Abwärme aus Maschinen, die je nach Schicht anfällt oder eben nicht. Eine Heizung für die Industriehalle muss das abbilden, sonst wird viel Energie an der falschen Stelle eingesetzt.
Typische Einsatzbereiche:

Produktions- und Fertigungshallen mit festen Solltemperaturen an den Arbeitsplätzen

Lagerhallen, in denen es um Frostschutz und die Qualität der eingelagerten Ware geht

Logistik- und Kommissionierflächen mit häufigen Toröffnungen
Werkstätten, Schlossereien und Schweißereien
Büro-, Sozial- und Aufenthaltsräume im Hallenverbund
Welches System passt, hängt dabei weniger vom Gebäudealter ab als von der Nutzung. Eine Logistikhalle, deren Tore im Dauerbetrieb offen stehen, braucht eine andere Auslegung als eine Montagehalle im Einschichtbetrieb.
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BEsonderheiten

Welche Systeme zur Hallen­beheizung es gibt

Grundsätzlich wird zwischen zentraler Erzeugung mit Verteilung im Gebäude und dezentralen Geräten unterschieden, die im Raum selbst Wärme abgeben. Warmlufterzeuger blasen erwärmte Luft ein. Dunkel- und Hellstrahler erwärmen über Infrarot direkt Flächen und Personen. Deckenstrahlplatten und Lufterhitzer arbeiten mit Wasser aus einer zentralen Erzeugung.
Jedes System hat seinen Einsatzbereich:
Warmlufterzeuger (Öl/Gas) Dunkel- und Hellstrahler HeatCooler
Wärmeabgabe Erwärmte Luft Infrarotstrahlung auf Flächen und Personen Wasserkreislauf über vorhandene Flächen
Stärke Schnelle Aufheizung Zonen und Arbeitsplätze gezielt beheizen Ganzjähriger Betrieb, ein System für Wärme und Kälte
Systemcharakter Direkte dezentrale Hallenbeheizung Gezielte Beheizung einzelner Flächen und Arbeitsbereiche Projektspezifisches Gesamtsystem mit automatischer Regelung, Energiemanagement sowie Heiz- und Kühlbetrieb
Kühlen im Sommer Nein Nein Ja – reversibler Heiz- und Kühlbetrieb mit geeigneter Wärme-/Kälteverteilung
Abwärme nutzen Nein Nein Ja, etwa aus Kompressoren
Luftreinigung Nein Nein Optional mit KlimaTower / KlimaWall
Energieträger Öl oder Gas Meist Erdgas oder Flüssiggas Strom, optional aus eigener PV-Anlage

HEIZUNGSMODERNISIERUNG

Hallenheizung mit Öl oder Gas

Der HeatCooler ermöglicht den vollständigen Umstieg von einer bestehenden Öl- oder Gasheizung auf eine moderne, fossilfreie Hallenheizung. Die Wärmepumpe wird passend zur benötigten Heizleistung, Hallengröße und vorhandenen Wärmeverteilung ausgelegt und versorgt komplette Industrie- und Gewerbehallen zuverlässig mit Wärme.

Dadurch entfallen die Verbrennung von Öl oder Gas vor Ort, Brennstofflagerung, Abgasführung und die direkte CO₂-Bepreisung fossiler Brennstoffe. Gleichzeitig kann der HeatCooler im Sommer zur energieeffizienten Kühlung der Halle eingesetzt werden. Ein projektspezifischer Wirtschaftlichkeitsvergleich zeigt die Einsparpotenziale gegenüber der bisherigen Heizung.

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Das System

Wie der HeatCooler die Halle beheizt

Der HeatCooler ist eine reversible Wärmepumpe, die Umweltwärme aufnimmt, über einen Verdichter auf das benötigte Temperaturniveau anhebt und die Wärme über wassergeführte Kreisläufe an die Halle überträgt. Die Verteilung erfolgt über KlimaTower mit Heiz-/Kühlregister, KlimaWall oder KlimaBox.

Die FRI-LAN-Steuerung und das TBD-Modul berücksichtigen Temperatur, Betriebszeiten, Toröffnungen sowie Sommer-, Nacht- und Absenkbetrieb. Energiemanagement, Datenaufzeichnung, bedarfsgerechte Regelung und Fernservice unterstützen einen effizienten Anlagenbetrieb. Unterschiedlich genutzte Hallenbereiche können in separat regelbare Zonen aufgeteilt werden.

Im Sommer kehrt der HeatCooler den Wärmepumpenprozess um und stellt Kälte bereit. Vorhandene Kompressor- oder Prozessabwärme kann projektbezogen in das Gesamtkonzept eingebunden werden. Strom aus einer bereits vorhandenen oder kundenseitig bereitgestellten Photovoltaikanlage kann für den Betrieb genutzt und in das Energie- und Lastmanagement einbezogen werden.

Die Luftreinigung übernehmen bei Bedarf der KlimaTower oder eine entsprechend ausgeführte KlimaWall. Der HeatCooler stellt hierfür die erforderliche Wärme beziehungsweise Kälte bereit, während die Hallenluftsysteme belastete Luft ansaugen, filtern und kontrolliert in die Halle zurückführen.

Planung

Diese Angaben werden gebraucht

Am Anfang stehen die Heiz- und Kühllastberechnung, die Prüfung der benötigten Systemtemperaturen sowie die Ermittlung der elektrischen Anschlussleistung. Daraus ergeben sich HeatCooler-Leistungsklasse, Wärme-/Kälteverteilung, Hydraulik und Regelung. Für eine erste Auslegung benötigen wir:
Hallenfläche, Hallenhöhe sowie beheiztes und gekühltes Volumen
Baujahr und Dämmzustand von Dach, Wänden und Bodenplatte
Anzahl, Größe und Öffnungshäufigkeit der Tore
gewünschte Temperaturen im Winter und Sommer, getrennt nach Bereichen
interne Wärmelasten durch Maschinen, Prozesse
bestehende Heizung, Energieträger und Jahresverbrauch
vorhandene Wärmeverteilung einschließlich Vorlauf- und Rücklauftemperaturen
gewünschte Kombination mit KlimaTower, KlimaWall oder KlimaBox
Grobe Angaben genügen für den ersten Schritt. Genauer wird es beim Termin vor Ort, bei dem wir die Halle und die Bestandstechnik aufnehmen.
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Projektablauf

Von der Erstberatung bis zum Service

1.
Erstgespräch

Nutzung, Bereiche und Zeitrahmen klären.

2.
Vor-Ort-Termin

Aufnahme von Halle und Bestandstechnik.

3.
Heizlastberechnung & Auslegung

Auslegung von Leistung und Regelung.

4.
Richtangebot & Förderung

Projektspezifisches Richtangebot mit Wirtschaftlichkeitsvergleich, Förderprüfung und Abstimmung der erforderlichen Energieberatung.

5.
Installation & Inbetriebnahme

Abgestimmt auf Ihre Betriebszeiten.

6.
Wartung & Fernservice

Wartung, Fernwartung und Service im laufenden Betrieb.

IVAT begleitet das Projekt mit mehr als 30 Jahren Erfahrung – von der Analyse und Auslegung über Installation und Inbetriebnahme bis zu Wartung, Energiemanagement und Fernservice.

Kosten

Was kostet eine Hallenheizung?

Hallenheizungen lassen sich bei Systemen und Kosten nicht pauschal vergleichen, weil zwei gleich große Hallen sehr unterschiedliche Heizlasten haben können. Den Preisrahmen bestimmen:
berechnete Heizlast und benötigte Leistung
Art der Wärmeverteilung und nötige Anpassungen im Bestand
Aufstellort, Montageaufwand und Elektroanschluss
Größe und Anzahl der Einheiten
Zonen, Regelung und Sensorik
optionale Kühlung und Luftreinigung
Inbetriebnahme, Wartung und Fernservice
Photovoltaik, Speicher und Lastmanagement
Für die Wirtschaftlichkeit werden der bisherige Brennstoffverbrauch einschließlich CO₂-Kosten und Wartungsaufwand den berechneten Betriebskosten des HeatCooler gegenübergestellt. Berücksichtigt werden dabei unter anderem Außentemperaturen, Systemtemperaturen, Betriebszeiten, Lastspitzen, vorhandener Eigenstrom und nutzbare Abwärme.

Je nach Projekt ist eine Förderung von bis zu 30 % der förderfähigen Kosten möglich. IVAT prüft die technische Förderfähigkeit projektbezogen und unterstützt die Antragstellung gemeinsam mit einem qualifizierten Energieeffizienz-Experten. Zusätzliche Investitionssicherheit bietet die IVAT-Funktionsgarantie mit vierwöchigem Rückgaberecht gemäß den geltenden AGB.

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Hallenheizung für Ihren Betrieb prüfen lassen

Übermitteln Sie uns die wichtigsten Eckdaten zu Hallenmaßen, Gebäudestandard, Nutzung, Betriebszeiten, bestehender Heizung, bisherigem Energieverbrauch, gewünschter Winter- und Sommertemperatur sowie elektrischer Anschlussleistung. Auf dieser Grundlage ermitteln wir Heiz- und Kühllast, geeignete HeatCooler-Leistungsklasse, Wärme-/Kälteverteilung und Anlagenkonfiguration. IVAT begleitet Ihr Projekt mit mehr als 30 Jahren Erfahrung – von Analyse, Heiz- und Kühllastberechnung und projektspezifischer Auslegung über Installation und Inbetriebnahme bis zu Wartung, Energiemanagement und Fernservice. Je nach Projekt ist eine Förderung von bis zu 30 % möglich. Zusätzliche Investitionssicherheit bietet die IVAT-Funktionsgarantie mit vierwöchigem Rückgaberecht gemäß den geltenden AGB.
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FAQ

Häufige Fragen zur Industrie-Wärmepumpe

Funktioniert eine Wärmepumpe auch in einer schlecht gedämmten Halle?

Die Dämmung senkt den Bedarf, ist aber keine Bedingung. Entscheidend ist, ob die berechnete Heizlast mit der geplanten Leistung und der vorhandenen Wärmeverteilung gedeckt wird. Das ergibt die Berechnung, nicht das Baujahr.

Braucht es zusätzlich eine zweite Heizung?

Nein. Der HeatCooler wird auf die Heizlast und die Auslegungstemperatur am jeweiligen Standort dimensioniert und kann dadurch die vollständige Wärmeversorgung der Halle übernehmen. Eine vorhandene Heizung kann auf Kundenwunsch als zusätzliche Reserve im System verbleiben, ist für den regulären Betrieb eines richtig ausgelegten HeatCooler jedoch nicht erforderlich.

Was passiert bei offenen Toren?

Toröffnungen und die dadurch entstehenden Wärmeverluste werden bereits bei der Auslegung berücksichtigt. Das TBD-Modul kann Torzustände erfassen und die Regelung entsprechend anpassen. Dadurch werden betroffene Hallenzonen bedarfsgerecht gesteuert, ohne unnötig gegen dauerhaft geöffnete Tore anzuregeln.

Lässt sich die Heizung zeitgesteuert betreiben?

Ja. Über FRI-LAN, das TBD-Modul, kabellose Sensoren und Zeitprogramme lassen sich Betriebszeiten, Absenkphasen, Toröffnungen und unterschiedliche Hallenzonen berücksichtigen. Dadurch wird nur dort und dann geheizt beziehungsweise gekühlt, wo tatsächlich Bedarf besteht.

Kühlt das System im Sommer auch?

Ja. Der HeatCooler arbeitet reversibel und stellt im Sommer effizient Kälte bereit. Die Verteilung erfolgt über dafür ausgelegte Komponenten wie KlimaTower mit Heiz-/Kühlregister, KlimaWall oder KlimaBox. Hydraulik, Taupunktüberwachung und Kondensatführung werden bei der Projektplanung berücksichtigt. So entsteht ein ganzjährig nutzbares System zum Heizen und Kühlen kompletter Industriehallen.

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